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Alka Samogitisches museum

In manchen Fällen sind selbst die Museen als interessante Exponate wegen seiner einzigartigen Geschichte interessant. So ist eben das samogitische Museum Alka. Es wurde 1932 gegründet. Im Buch der Exponate als erste Nummer wurde Holzskulptur der hl. Johannes Nepomuk, die 1849 ausgeschnitzt wurde, eingetragen. Seit Anfängen des Museums wurde alles gesammelt, was mit der samogitischen Geschichte und Kultur verbunden war. Am Anfang befand sich die Exposition in drei – vier bescheidenen gemietetet Zimmern, aber schon derzeit verdiente großes Interesse von der Seite der Besucher: in ersten zwei Jahren sind 5 000 Besucher gekommen. Enthusiasten haben für den Bau des Museumsgebäudes im ganzen Samogitien Spenden gesammelt. Es wurden 15 000 Litas gespendet. Der erste Direktor und der größte Enthusiast Pranas Genys beschrieb seine Erinnerungen: „Viele haben diejenigen verhöhnt, die in Telšiai das Museum bauten, sie sagten, dass es eine unnütze Anstalt sei, dass es nur eine unnützliche Geldverschwendung ist...“ Als der Bau angefangen wurde, fehlte es an Geld, die Schulden an Gläubiger stiegen bis zu 22 000 Litas. Direktor verzichtete auf den Lohn für das ganze Jahr. Die Leute spendeten für den Bau Holz, Kies, Metallbalken für Überdeckungen, Schüler von der Handwerkschule Telšiai fertigten Fenster... Erhebliche Geldsummen wurden durch Schriftsteller Oskaras Milašius, Sänger Kipras Petrauskas, Dichter Liudas Gira, Petras Vaičiūnas und viele andere berühmte Persönlichkeiten aus dem ganzen Litauen gespendet. 

Die Mühe war nicht umsonst. 1937 konnte das Museum schon in das neue Gebäude umziehen. Es war das einzige in der Zwischenkriegszeit in der litauischen Provinz gebaute Museumsgebäude. Das Samogitische Museum Alka wurde in zwei Jahren zu einem der aktivsten Kulturzentren Samogitiens, obwohl bis 1939 hier nur Direktor und Putzfrau beschäftigt waren.  1940 fing die sowjetische Regierung Gutshöfe zu nationalisieren und brachten ins Museum Telšiai Bilder, Skulpturen, Bücher, Dokumente und Möbelstücke aus den Gutshöfen der berühmten Adelsfamilien wie Tiškevičius, Oginskis, Pliateris, Šuazelis, Gorskis u. a. (diese Exponate sind bis jetzt Grundlage der Kunstsammlung des Museums). Als der II. Weltkrieg Litauen erreichte, verließ Direktor Pranas Genys das Museum keinen Tag. Die wertvollsten Exponate versteckte er in einem Versteck des Museums, andere bei den zuverlässigen Leuten auf dem Lande. Ungeachtet dessen, dass Wertgegenstände des Museums durch den ganzen Krieg erhalten wurden, hat die sowjetische Regierung 1945 den Direktor P. Genys entlassen und angeordnet, Stadt Telšiai zu verlassen.

Seit 1948 hieß die Anstalt Museum der Heimatkunde Telšiai, im Jahre 1988 wurde der historische Name Samogitisches Museum Alka zurückgegeben.

Es ist das wichtigste Museum Samogitiens, das am breitesten den einzigartigen historischen Verlauf dieser ethnographischen Region präsentiert, Kenntnis von der hiesigen Natur, Haushaltskultur und Kulturerbe vermittelt.

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