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Bischof Motiejus Valančius museum in seiner heimat

Auf dem Dorf Nasrėnai, wo Bischof M. Valančius geboren wurde, werden die Gäste von der Holzskulptur Juzė von Polangen – Symbol des Motiejus Valančius Heimatsmuseum - begrüßt. M. Valančius hat hier seine Kindheit verbracht. Kindheit eines Menschen, der später als ein Bischof, Schriftsteller bekannt wurde und sich um Bildung und Nüchternheit der Leute kümmerte. Er gehört zweifellos zu 10 Personen, die den größten Beitrag der litauischen Kultur beigetragen haben. Sein Porträt konnte jeder Litauer im Zeitraum 1993–2007 auf dem Geldschein der litauischen Währung Litas sehen.

Auf dem Gehöft gibt es heute alte Gebäude kaum. Es wurde nur ein Speicher und ein paar Brunnen aus dem Ende XVIII. Jh. erhalten (alle sind unter Kulturdenkmalschutz der Republik Litauen). Im Speicher, in fünf dort befindlichen Kammern wurde eine ethnographische Exposition – Kammer der Herrin, Kammer der Magd, Hausratskammer und Kornspeicher – eingerichtet.

Im Museum kann man über 300 Exponate sehen. Die Exposition stellt das Leben und Schaffen des Schriftstellers im Zeitraum von 1850 bis 1875 dar. Hier werden Bücher von M. Valančius, seine persönlichen Sachen, Fotos und Truhe, die 1868 von M. Valančius als Geschenk der Bücherschmugler Pranciškus Straupas erworben hat, ausgestellt. Dieses Geschenk ist nähmlich sehr symbolisch für einen Bücherschmuggler von dem verbotenen litauischen gedruckten Wort – es erinnert an Worte des Schriftstellers Kazys Binkis: „Valančius hat Lesen den Litauern beigebracht, und sie haben das Lesen nie mehr vergessen.“

Gehöft des Museums ist mit Skulpturen der Volkskünstler ausgestattet, und jede von ihnen ist einem anderen Thema gewidmet: den Aufständischen von den Jahren 1831 und 1863, der Bildungstätigkeit von M. Valančius, dem Andenken von Nasrėnai, der Nüchternheitsbewegung von M. Valančius, den handelnden Personen Mikė Melagėlis (Mikė der kleine Lügner) und dem Guvus Vencė (dem gescheiten Vencė) aus den Werken des M. Valančius. Ganz interessant ist Skulptur „200 Jahre Kartoffel in Samogitien“ nach der Erzählung des Schriftstellers „Nauji išmoniai“ („Neue Erfindungen“). Dort geht es darum, dass die Bewohner von Nasrėnai im Jahre 1806 Kartoffeln schon als Gemüse kannten.

Auf der anderen Wegseite wurde 1995 ein Eichenpark gepflanzt und nach dem Namen von M. Valančius genannt. Hier befindet sich auch ein Denkmal für den berühmten samogitischen Bischof (Autor: Kęstutis Balčiūnas).

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