Anmeldun

Name
##pavarde##
E-Mail
Passwort
##pakartokite-slaptazodi##
registrieren

Gutshof biržuvėnai

Aus Frankreich kommt eine adelige Frau aus einer Grafenfamilie zusammen mit zwei Söhnen. Sie kommt in einen Ort, den sie vor 61 Jahren verlassen hat. Sie führt einen Plan mit, welchen ihr Bruder, der zu der Zeit schon verstorben ist, aus dem Gedächtnis gezeichnet hat. Die Frau kann sich noch erinnern, wie in einem Zimmer im Haus ihrer Eltern großes Loch herausgegraben wurde, um Wertsachen der Familie zu verstecken, denn es näherte der Front. Damals war sie, die junge Gräfin, 23 Jahre alt.

Und nun nach einigen Jahrzehnten fängt die Suche nach dem versteckten Schatz an. Auf dem Plan des Gebäudes ist ein Zimmer rot markiert. Die Frau zeigt, wo herausgegraben werden muss. Die Männer schaffen eine Stunde, zwei, drei... Nach 6 Stunden wird eine Holztruhe aufgefunden! Drinnen befindet sich der Schatz: 290 Einheiten von Porzelangeschirr (Erzeugnisse einer säcksischen Manufaktur aus dem XIX. Jh.), 2 versilberte Vasen für Sekt und 4 Flaschen Wein. Auf dem Etikett einer Flasche kann man noch Herstellungsdatum sehen – 1917...

Es ist kein Szenarium eines Abenteuerfilms. Es hat sich wirklich im Bezirk Telšiai, Gutshof Biržuvėnai ereignet. Die Grafenfamilie Gorskis als die letzten Besitzer des Gutshofes sind noch im Jahre 1944 nach Westen zurückgezogen. Doch im Jahre 2005 kam die Nachkommin dieser Familie, etwa 85-jährige Janina de Nagurski aus Frankreich, fand den Schatz der Familie und übergab ihn dem Museum der Samogitischen Diözese.

Es war nicht die einzige Überraschung des Gutshofs. 2004 hat das sogenannte Herrenhaus stark abgebrant. Im Brand ist die Decke des zweistöckigen Hauses eingefallen und wurde ein Versteck eröffnet. Hier wurden 4 Albume mit Fotos der Grafenfamilie, 1 Ansichtskartenalbum und 18 Dokumentenbücher des Gutshofs gefunden. Einige Dokumente waren mit Unterschrift und Stempel des litauischen und polnischen Herrschers August II. (1670–1733) versehen!

Dorf Biržuvėnai wurde zum ersten Mal in historischen Quellen 1253 erwähnt. Der samogitische Fahnenträger Antanas Gorskis hat den Gutshof Biržuvėnai seit 1713 geführt. 1940 hat die sowjetische Okupationsregierung den Gutshof von Gorskis nationalisiert.

Guthof Biržuvėnai ist ein Denkmal der Holzarchitektur. Das Herrenhaus ist eines von zwei in Litauen erhaltenen Herrenhäusern im Holz-Barockstil. Hier kann man noch erhaltene Gesindehaus, Scheune und Pferdestall aus dem XVIII. Jh. ansehen. Scheunen des Gutshofs mit Auffahrten sind auch die einzigen in Litauen. Dem Gutshof gehören außerdem noch 6 sakrale und mythologische Stellen: Bildstock mit ausgeschnitzter Statue eines Heiligen, Friedhof der Familie Gorskis, Friedhof der deutschen Soldaten, ein Holzkreuz für Ertrunkene, Burghügel Biržuvėnai, Laumės pėda (Hexenfuß) Quelle. Laut den Sagen kann das wundervolle Quellwasser die Jugend und Gesundheit zurückgeben. 

Karte

Bewertungen

  • Ričardas
    2019-11-09

    Gražiai galima pasidžiaugti skaitalu.Centriniai pastatai atstatyti, o paėjus toliau nuo dvaro rūmų pamatai vaizdą, kuris nesiderina su dvaro atgimimu , su visomis to straipsnio liaupsėmis.Buvę dvaro pastatai toliau nuo rūmų apgailėtini.Ypač vienintelės užvažiuojamos daržinės.Iš dviejų, vienos jau sugriuvusios.Buvusios tarybinės veršidės gyvena paskutinius metus.Kumetynas irgi priklauso dvarui.Žmonėms gyvenantiems tuose namuose , pasigražinusiems namą iš išorės ,gauna velnių ir primena draudimais , kad pavelde negalima nieko keisti, viskas turi būti autentiška.Absurdo teatras.Tai jei ne tie žmonės, tai tie kumetyno pastatai turėtų tą patį likimą kaip ir užvažiuojamos daržinės. Buvęs gyventojas Ričardas.